FAWO – Call Me

Nach dem er mit seinem Song “Moonlight” mit dem Rapper $teeze den Titel als BigFm Newcomer des Monats August für sich entschieden hat, und Spotify seine beiden Songs “Pull Up und “Dream” in der offiziellen Playlist “Deutschrap-Brandneu” mit über 1 Million Followern vorgestellt, hat. Universal Music Debütant FAWO solo weiter, reifer und besser denn je mit “Call Me”.
Hier zum streamen: https://soundcloud.com/boyfawo/call-me_master-mp3. Und das in seinem typisch Atmosphärischen Trap-Baladen style. Unterstützt wird er vom Nico Santos´Lead Gitarrist und Producer Michael McFly. Wenn dieser nicht gerade nicht mit dem “Roof Top” Sänger durch das ganze Land tourt, oder gerade ein Komplettes Album für Deutschrap Urgestein Chakusa produziert, tüftelt der Berliner mit FAWO an neuen Songs in seinem Kreuzberger Studio. Während den Mehr Tägigen Sessions, wofür FAWO extra vom Schwaben Land nach Berlin reist ist auch dieser Song entstanden. Eine poppige Trapn´B Ballade, getragen von einer unverkennbaren Stimme und düster drückende Drums und 808-Bässe und die Einflüsse seiner
westafrikanischen Heimat zu einem hypnotisierenden Ganzen vermengen. Das gilt auch für seine Texte, die lockere Alltagssprache und tiefe Bilder mühelos verschmelzen.

Inhaltlich widmet sich Fawo bevorzugt zwischenmenschlichen Themen, die er aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Stimmungen untersucht: eine ungesunde Liebesbeziehung, eine oberflächliche Party-Bekanntschaft, eine problematische Freundschaft – „ein eigener Kosmos mit Geschichten, die von einer unverkennbar tragenden Stimme erzählt werden. Es ist auch interessant zu erwähnen, dass Fawo seine lyrics nicht aufschreibt, sondern lieber direkt einsingt. Die Verses die ihm einfallen werden direkt aufgenommen, da Bilder und Emotionen an dem Zeitpunkt am realsten sind.

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Somit ist auch dieser Song “Call Me” an einem Tag komplett entstanden. Was Fawo stark von seinen Konsorten unterscheidet ist seine Ablehnung der Materialismus im HipHop gegenüber. Ihm geht es auch allein um die Musik und die Kultur, und nicht um den Lifestyle mit Drogen und Gewalt nach zu ahmen. In seinen selbst gedrehten Instagram Rap-Videos die mehre Tausende Aufrufe verzeichnen konnten rapt er: “ Markennamen, Rolli Bla Bla, nicht nicht mein Ding” . Er möchte lieber seine Kunst und Stimme für sich sprechen lassen. Und wir finden so ein Konzept sollte man wirklich unterstützen angesichts der Entwicklung im der aktuellen Musikbusiness und den Einfluss den viele Rapper auf die Jugend haben.

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Fawo kam 2002 im Alter von zehn Jahren mit seiner Zwillingsschwester und seiner Mutter aus Togo in die Nähe von Stuttgart, wo sein aus politischen Gründen geflüchteter Vater lebte. Ein harter Schnitt für Fawo (bürgerlicher Name Fawozane Ouro-Djobo), dessen erste Berührungspunkte mit Hip-Hop folge richtig herzlich wenig mit akademischen Lautmalerei- Überlegungen zu tun hatten: „Mit 16 begann ich Beats zu bauen und Lyrics zu schreiben, um vor der Realität zu entfliehen. Mir wurde klar, dass ich nur mit der Musik und dem Ausleben meiner Talente ein Jemand werden konnte“. Explodieren“. „Ich habe herausgefunden, dass alles was ich brauche um jemand zu sein, ich selbst bin und was ich der Welt zu erzählen habe“, kommentiert Fawo. „Ich möchte Leben von Menschen verändern und etwas Greifbares auf dieser Welt hinterlassen. Sei es durch Musik, die Menschen ermutigt und Kraft gibt, oder durch Hilfsprojekte, die ich durch Popularität und finanzielle Unabhängigkeit irgendwann ins Leben rufen möchte.“

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